Zwei Tage, eine Nacht
Filmfest 2014

Marion Cotillard spielt die Arbeiterin Sandra, deren Boss die Belegschaft darüber abstimmen lässt, ob sie alle auf ihren Jahresbonus verzichten mögen, damit er Sandra nicht entlassen muss. ... Einen Samstag und einen Sonntag hat Sandra Zeit, die Kolleginnen und Kollegen einzeln aufzusuchen und sie zu überzeugen. ... In knackigen 95 Minuten spielt der Film alle möglichen Begegnungen durch, mit Rückschlägen, Feigheiten, Solidarität und unerwarteten neuen Konflikten. Präzise und unerbittlich, wie immer bei den beiden Belgiern. Cotillard ist dabei absolut überzeugend. Keine Spur vom französischen Glamour, sogar ihre Schönheit spielt sie fast unmerklich weg. ... Die Dardennes haben es einmal mehr geschafft, aus ihrer Methode und ihren Themen eine neue Variation heraus zu drehen. Und dabei haben sie sich auch noch höchst elegant ins Gewerkschafts- und Solidaritäts-Territorium von Ken Loach vorgewagt.
SRF Kultur, Michael Sennhauser, 23. Mai 2014

tags: Arbeit, Frankophon, Gesellschaft, Politik, Spielfilm

Darsteller: Marion Cotillard, Fabrizio Rongione, Pili Groyne, Simon Caudry, Catherine Salée, Baptiste Sornin, Alain Eloy, Myriem Akheddiou, Fabienne Sciascia, Timur Magomedgadzhiev, Hicham Slaoui, Philippe Jeusette

Credits

Drehbuch: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne

Kamera: Alain Marcoen

Schnitt: Marie-Hélène Dozo

Produktionsdesign: Igor Gabriel

Kostüme: Maïra Ramedhan-Levi

Ton: Benoit De Clerck, Jean-Pierre Duret, Thomas Gauder

Produzent: Jean-Pierre Dardenne

Koproduzent: Luc Dardenne, Denis Freyd, Valerio De Paolis, Peter Bouckaert

Produktion (Firma): Les Films du Fleuve

Weltvertrieb: Wild Bunch

Verleih: Alamodefilm

Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne