The Doors - When You're Strange
Filmfest 2011

Der Mythos "The Doors" wird hier ebenso begreifbar wie das zerrissene Genie Morrison, es geht um Sex, Drugs und Rock'n'Roll, um die Jugendrevolte zum Ende der Sechzigerjahre, um den Aufbruch in eine neue Zeit. Der Song "The End", berühmt geworden auch durch Coppolas Verwendung in Apocalypse Now, hier vorgetragen im legendären Nachtclub Whisky a Go-Go, mit seiner ödipalen Zeile "Father, I want to kill you, Mother I want to fuck you", verrät viel von Jim Morrisons Verhältnis zu seiner Familie, zu seinem Vater, der während des Vietnam-Kriegs einen Flugzeugträger kommandierte. So kommen Doors-Insider und -Outsider - wussten Sie, dass "Light my Fire" von Robby Krieger stammt? - voll auf ihre Kosten. Nicht zuletzt durch den Schauspieler und Doors-Adepten Johnny Depp, der DiCillo nach den Aufführungen in Sundance und auf der Berlinale als Erzähler "abgelöst" hat. Gebhard Hölzl

Mit: Johnny Depp (Erzähler), John Densmore, Robby Krieger, Ray Manzarek, Jim Morrison

tags: Dokumentarfilm

Credits

Regie: Tom DiCillo