Todo, en fin, el silencio lo ocupaba
Filmfest 2011

Nicolás Peredas Wurzeln, der seine Karriere mit Videoinstallationen begann, sind bei diesem, seinem bis dato wohl radikalsten Werk, deutlich sichtbar. Minutiös inszeniert er seine Heldin/Hauptdarstellerin, die beliebte Regisseurin und Schauspielerin Jesusa Rodriguez, die Sor Juana Inés de la Cruzs "Erster Traum" rezitiert. Theatralische Posen nimmt die Schauspielerin während ihres Vortrags ein, derweilen der Regisseur und sein Team mit Licht und Schatten experimentieren, ungewohnte Einstellungen wagen und hochauflösendes Schwarzweiß-Material zum Einsatz kommt. Das Gedicht der mexikanischen Hieronymitin findet so seine entsprechende filmische Form. Eine Leinwandmeditation, sinnliches Kino in Bild und Wort und zugleich ein abstraktes, hypnotisierendes Drama. Doublefeature mit ENTREVISTA CON LA TIERRA

tags: Dokumentarfilm

Credits

Regie: Nicolás Pereda