Fight Club
Filmfest 2015

"Schlaflosigkeit vernebelt die Realität. Alles ist weit weg. Alles ist eine Kopie einer Kopie einer Kopie." Dieser Satz aus FIGHT CLUB passt auch zum Schaffen Andy Warhols, der nahezu jedes seiner Bilder als reproduzierbare Serie anlegte. Damit stellte er alle Unikatsvorstellungen der Kunstwelt auf den Kopf. Finchers Figuren sind frustriert von der Diktatur der Konsumgesellschaft, Warhol hingegen scheint viel mehr inspiriert von ihr. Ebenso wie von nackten Männerkörpern und der potenziell befreienden Wirkung von Schlägen. Das hat er wieder mit FIGHT CLUB gemeinsam.

tags: Einsamkeit, Gesellschaft, Queer, Thriller

Darsteller: Edward Norton, Brad Pitt, Helena Bonham Carter, Meat Loaf, Zach Grenier

Credits

Drehbuch: Jim Uhls

Originalvorlage: Chuck Palahniuk

Kamera: Jeff Cronenweth

Schnitt: James Haygood

Musik: Dust Brothers

Produktionsdesign: Alex McDowell

Kostüme: Michael Kaplan

Ton: Jeff Wexler, David Parker

Produzent: Art Linson, Ceán Chaffin, Ross Grayson Bell

Produktion (Firma): Fox 2000 Pictures, Regency Enterprises, Linson Films, Atman Entertainment, Knickerbocker Films, Taurus Film

Verleih: Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Regie: David Fincher