AVALANCHE
Filmfest 2016

Die erfahrene Krankenpflegerin Homa nimmt einen lukrativen Auftrag an: Zehn Nächte lang soll sie sich um eine bettlägerige alte Dame kümmern. Doch sie ahnt nicht, dass dieser Job sie an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringen wird. Während sie sich allmählich immer weiter von ihrem Ehemann entfremdet, setzt eine rätselhafte Schlaflosigkeit ein. Als folglich nicht einmal ihre Träume mehr einen Ausweg bieten können, fällt der Schnee schier endlos lange über Teheran und zwingt die Menschen immer tiefer in ihre je eigene Isolation hinein. Fatemeh Motamed Aria, eine der renommiertesten Schauspielerinnen Irans, lässt mit großer Empathie und Subtilität all die kleinen Risse in der Seele von Homa aufplatzen und gibt der allegorischen Erzählung so ein festes emotionales Zentrum. Auf dem diesjährigen FILMFEST MÜNCHEN ist sie ebenfalls in YAHYA DIDN’T KEEP QUIET zu sehen.

tags: Älterwerden, Einsamkeit, Familie, Frauen, Spielfilm

Darsteller: Fatemeh Motamed Arya, Ahmad Hamed, Farideh Esmaili, Maryam Shirazi, Shirin Yazdanbakhsh

Credits

Drehbuch: Morteza Farshbaf, Nasim Maraashi

Kamera: Hooman Behmanesh

Schnitt: Pouya Parsamagham

Musik: Hamed Sabet

Produktionsdesign: Behzad Kazzazi

Kostüme: Behzad Kazzazi

Ton: Alireza Alavian, Vahid Moghadasi

Produzent: Javad Norouzbeigi

Produktion (Firma): Qabe Aseman Film Company

Weltvertrieb: Iranian Independents

Regie: Morteza Farshbaf

Biografie

Morteza Farshbaf, geboren 1986 studierte Film an der Kunsthochschule Teheran. Seinen ersten Kurzfilm HALLOWEEN inszenierte er als 18-Jähriger im Jahr 2004. Zu seinen weiteren Arbeiten gehören THE CARPET (2005), TAXI (2006), FLAKEY (2007) und THE WIND BLOWS WHERE IT WANTS (2008). Sein Langfilmdebüt THE MOURNING wurde 2011 auf dem Festival von Busan als bester Film ausgezeichnet.