PEUR DE RIEN
Filmfest 2016

Die französisch-libanesische Regisseurin Danielle Arbid erzählt von einer Libanesin in Frankreich: Lina, zarte 18 Jahre alt, trifft aus Beirut in Paris ein, um die Universität zu besuchen. Als ihr Onkel, bei dem sie wohnen wollte, sich ihr unsittlich nähert, flüchtet sie auf die Straßen der Stadt – und hinein in ein Leben, das verwirrend, aufregend und gefährlich ist wie für alle Teenager, aber für eine Einwanderin in den Neunzigerjahren vielleicht noch ein wenig mehr von alledem. Zwischen reifen Männern und verführerischen Jungs hilft ihr die Freundschaft zu einer Professorin zumindest in bürokratischen Angelegenheiten weiter. Um zur echten Pariserin zu werden, braucht es aber mindestens noch eine umfassende „education sentimentale“.

tags: Frankophon, Gesellschaft, Jugend/Coming of Age, Sexualität, Spielfilm

Darsteller: Manal Issa, Vincent Lacoste, Paul Hamy

Credits

Drehbuch: Danielle Arbid, Julie Peyr

Kamera: Helene Louvart

Schnitt: Mathilde Muyard

Musik: Bachar Mar-Khalife

Produktionsdesign: Charlotte de Cadeville

Kostüme: Claire Dubien

Ton: Emmanuel Zouki, Jean Casanova

Produzent: Philippe Martin, David Thion

Produktion (Firma): Les Films Pelléas

Weltvertrieb: Films Boutique

Regie: Danielle Arbid

Biografie

Danielle Arbid wurde 1970 in Beirut geboren und zog im Alter von 17 Jahren nach Paris, um Literatur zu studieren. Seit 1997 macht sie Filme. Ihre dokumentarischen Arbeiten SEULE AVEC LA GUERRE (2000) und die Serie CONVERSATION DE SALON (2003-2009) wurden beim Festival von Locarno ausgezeichnet. Ihr Spielfilmdebüt DANS LES CHAMPS DE BATAILLE lief 2004, UN HOMME PERDU 2007 in Cannes.