MALI BLUES
Filmfest 2016

Im westafrikanischen Mali, einem bitterarmen Land, erzählt vor allem die Musik von Tradition und Zukunft, vom Stolz auf das Eigene wie von der Versöhnung mit dem Fremden. Als im Jahr 2012 radikale Islamisten zehn Monate lang den Norden des Landes besetzten, begannen Musiker wie die Singer-Songwriterin Fatoumata Diawara, ein Shooting-Star des Afro-Pop, oder der Rapper Master Soumy zum Widerstand aufzuspielen und ihre Kunst in den Dienst von Frieden und Toleranz zu stellen.

tags: Dokumentarfilm, Frankophon, Kulturkonflikt, Musik, Politik, Zeitgeschehen

Mit: Fatoumata Diawara, Ahmed Ag Kaedi, Bassekou Kouyaté, Master Soumy

Credits

Kamera: Axel Schneppat

Schnitt: Markus CM Schmidt, Michelle Barbin

Musik: Fatoumata Diawara, Bassekou Kouyaté, Master Soumy, Ahmed Ag Kaedi

Ton: Pascal Capitolin

Produzent: Christian Beetz

Produktion (Firma): Gebrüder Beetz Filmproduktion Köln GmbH & Co. KG

Koproduktion (Firma): Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Arte

Verleih: Real Fiction Filmverleih e.K

Regie: Lutz Gregor

Biografie

Lutz Gregor, Filmemacher und Medienkünstler, wurde 1952 in Berlin geboren und arbeitet seit 1983 vor allem im Auftrag unterschiedlicher Fernsehsender. In seinen Arbeiten, die häufig das Dokumentarische und das Künstlerische ineinanderfließen lassen, beschäftigt er sich regelmäßig mit der gesellschaftlichen Wirkung von Musik und Tanz – so auch in KÖNIGSKINDER, der 2003 beim Festival International du Film Indépendant in Brüssel für seine innovative Filmsprache ausgezeichnet wurde.