ANISHOARA
Filmfest 2016

Altersfreigabe

Anishoara ist ein 15-jähriges Mädchen aus einem kleinen Dorf in Moldawien. Ihr Dorf liegt in einem malerischen Tal zwischen sanften Hügeln. Das Leben scheint ruhig und archaisch, allein mit ihrem Großvater Petru und ihrem kleinen Bruder Andrei. Im Sommer fahren sie und ihre Freunde zur Melonenernte, wo Anishoara das überwältigende Gefühl der ersten Liebe erfährt. Im Herbst kommt ein alter, sonderbarer deutscher Tourist in ihr Dorf, der kurz in Anishoaras Leben eingreift. Im Winter unternimmt sie mit Dragosh, dem jungen Mann in den sie sich verliebt hat, zum ersten Mal in ihrem Leben eine Reise ans Meer. Im Frühling wartet sie sehnsüchtig auf Dragosh, aber der kehrt mit einer Überraschung zurück. Es ist Anishoaras letztes Jahr der Kindheit in diesem Tal, bevor sie aufbricht in ihr neues Erwachsenenleben.

tags: Gesellschaft, Jugend/Coming of Age, Liebe, Spielfilm

Darsteller: Ana Morari, Andrei Morari, Petru Roşcovan, Dragoş Scutelnicu, Willem Menne

Credits

Drehbuch: Ana-Felicia Scutelnicu

Kamera: Luciano Cervio, Cornelius Plache, Max Preiss

Schnitt: Hannah Schwegel

Produktionsdesign: Nicolae Sliusari

Kostüme: Vasiluţa Vasilache

Ton: Stephan Bruns, Manja Ebert, Stephan Franz

Produzent*in: Jakob D. Weydemann, Jonas Weydemann

Produktion (Firma): Weydemann Bros.

Koproduktion (Firma): dffb Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin GmbH

Weltvertrieb: Pluto Film

Regie: Ana-Felicia Scutelnicu

Redakteur: Cooky Ziesche

TV-Sender: Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)

Biografie

Ana-Felicia Scutelnicu wurde in Moldawien, in der ehemaligen Sowjetunion, geboren. Nach vierjährigem Aufenthalt in Benin, West Afrika, wo sie am Theater arbeitet, zieht sie nach Berlin und studiert Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Ihre Kurzfilme ÎNTRE ZIDURI (ZWISCHEN MAUERN, 2007) und HINTERHOF (2010) liefen auf zahlreichen Festivals und gewannen mehrere Preise. Sie drehte eine Episode der TV-Dokumentation 24H BERLIN (2009). Für ihren Kurzfilm PANIHIDA (2012) gewann sie den Robert Bosch Coproduction Prize für Koproduktionen zwischen Deutschland und Osteuropa und den CinemaXXI Preis auf dem Internationalen Filmfestival Rom. ANISHOARA (2016) ist ihr Abschlussfilm an der dffb und Langfilmdebüt.