MONTANHA
Filmfest 2016

Über Lissabon brennt die Sonne und sie droht, die Kindheit des 14-jährigen David mit ihren Strahlen zu verschlingen. Davids Großvater liegt im Sterben, seine Abwesenheit durchzieht den ganzen Film, sie ist spürbar und doch erst noch Vorausahnung und eine Gewissheit, gegen die David sich mit aller Macht stemmt. Er besucht seinen Opa nie, weil er den Schmerz nicht erträgt, ihn bald zu verlieren. Seine Mutter Mónica hingegen verbringt ihre Nächte im Krankenhaus. David wird bald der Mann im Haushalt sein, eine Rolle, die ihn beunruhigt, aber das Erwachsenwerden lässt sich nun einmal nicht für immer hinauszögern.

tags: Familie, Jugend/Coming of Age, Spielfilm, Tod, Trauer/Trauma

Darsteller: David Mourato, Maria João Pinho, Rodrigo Perdigão, Cheyenne Domingues, Ema Araújo

Credits

Drehbuch: João Salaviza

Kamera: Vasco Viana

Schnitt: Edgar Feldman, João Salaviza

Musik: Norberto Lobo

Produktionsdesign: Nadia Henriques

Kostüme: Margarida Ruas

Ton: Olivier Blanc

Produzent: Maria João Mayer

Koproduzent: François d'Artemare

Produktion (Firma): filmes do tejo II

Koproduktion (Firma): Les Films de l'après-midi

Weltvertrieb: Pyramide International

Regie: João Salaviza

Biografie

João Salaviza kam 1984 in Lissabon zur Welt und studierte dort an der ESTC – National Film and Theatre Academy und an der Universidad del Cine in Buenos Aires. 2012 zeigte das Centre Pompidou in Paris im Rahmen einer Retrospektive vier seiner Kurzfilme. Für ARENA (2009) gewann er in Cannes die Goldene Palme für den Besten Kurzfilm, RAFA (2012) holte in der gleichen Kategorie den Goldenen Bären auf der Berlinale. CERRO NEGRO (2012) komplettiert die Trilogie. MONTANHA ist sein erster Langfilm.