NIGHT AND FOG IN ZONA
Filmfest 2016

Einen Winter lang begleitete der südkoreanische Filmkritiker Jung Sung-il den chinesischen Regisseur Wang Bing. In dieser Zeit arbeitete Wang, bekannt für seine episch langen Dokumentarfilme, an zwei neuen Filmen: an THREE SISTERS (2012) und TIL MADNESS DO US PART (2013), eine vierstündige Studie über das Leben von Insassen einer psychiatrischen Klinik. Jung spricht mit Bing über dessen Filme, über das Kino an sich, über die gemeinsame Vorliebe für das Werk Andrei Tarkovskys - und die Rolle, die Zeit im Film spielt. Jungs Film-Essay spiegelt dabei das Werk Bings in formaler Hinsicht: lange Einstellungen, abstrakte Landschaften, minimalistische Musik. Und eine Filmlänge von vier Stunden.

tags: Dokumentarfilm, Essay, Filmemachen, Gesellschaft

Mit: Wang Bing, Insun Jung

Credits

Drehbuch: Jung Sung-il

Kamera: Yang Gunyoung, Lee Jinkeun

Schnitt: Park Youngun, Jung Sung-il

Musik: Xiao He, Ji-Yeon Lee

Ton: Lee Seung-chul

Produzent: Jong-won Kim

Produktion (Firma): Kino Film Production

Weltvertrieb: M-Line Distribution

Regie: Sung-il Jung

Biografie

Jung Sung-il wurde 1959 in Südkorea geboren. Er ist einer der bekanntesten Filmkritiker seines Landes und bei diversen Filmfestival tätig. Dabei präsentierte er bekannte ausländische Filme einem koreanischen Publikum und vice versa. Er hat zudem an der Korean Film Academy und der Korea National University of Arts Filmtheorie gelehrt. Mit CAFÉ NOIR gab er 2009 sein Debüt als Regisseur.