LA MORT DE LOUIS XIV
Filmfest 2016

Leid und Sterben machen auch vor den Mächtigsten, ja Absoluten nicht Halt: Der Sonnenkönig Ludwig XIV. – eine Paraderolle für die Truffaut-Ikone Jean-Pierre Léaud – verspürt im August 1715 nach einem Spaziergang plötzlich Schmerzen im Bein. Die nächsten Tage verbringt er in seiner Kammer, führt die Regierungsgeschäfte bestmöglich weiter und gleitet allmählich seinem Tod entgegen. Ein Historienfilm als Kammerspiel, Opulenz auf engstem Raum, der Totentanz eines Bettlägerigen – während um den Kranken herum schon so eifrig wie eifersüchtig an der Zukunft ohne ihn gebastelt wird.

tags: Frankophon, Geschichte, Spielfilm, Tod

Darsteller: Jean-Pierre Léaud, Patrick d’Assumçao, Marc Susini, Irène Silvagni, Bernard Belin

Credits

Drehbuch: Albert Serra, Thierry Lounas

Kamera: Jonathan Ricquebourg

Schnitt: Ariadna Ribas, Artur Tort, Albert Serra

Produktionsdesign: Sebastian Vogler

Kostüme: Nina Avramovic

Ton: Jordi Ribas

Produzent*in: Thierry Lounas

Produktion (Firma): Capricci Films

Koproduktion (Firma): Rosa Filmes, Andergraun Films, Bobi Lux

Weltvertrieb: Capricci Films

Regie: Albert Serra

Biografie

Albert Serra kam 1975 im katalanischen Banyoles zur Welt. Er studierte Philosophie und Literatur, schrieb Dramen und arbeitet auf Video. Sein erster Langfilm HONOR DE CAVALLERIA, eine freie Adaption von „Don Quixote“, lief 2006 beim Festival von Cannes. HISTÒRIA DE LA MEVA MORT nach den Memoiren von Casanova gewann 2013 den Goldenen Leoparden in Locarno. Dieser Film war wie auch DER GESANG DER VÖGEL beim FILMFEST MÜNCHEN zu sehen.