EL AMPARO
Filmfest 2017

An einem Oktobermorgen im Jahr 1988 machen sich vierzehn Fischer aus dem Dorf El Amparo an der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien auf, um an einem Fluss fischen zu gehen. Früh am nächsten Morgen erfährt der lokale Polizeichef von einer Schießerei, bei der zwölf der Fischer getötet wurden. Das Militär hielt sie für Guerillakämpfer, die vorhatten, eine Ölraffinerie zu überfallen – ein Irrtum, der jedoch vertuscht werden soll. Die Überlebenden werden massiv unter Druck gesetzt, ihre Zeugenaussagen zu widerrufen. Sie aber entscheiden sich für den Widerstand. Rober Calzadilla bringt in seinem ersten Spielfilm einen realen Fall zur Verhandlung, der in Venezuela bis heute von keinem zivilen Gericht verfolgt wurde. Dabei gibt er jenen ein Gesicht und eine Stimme, die bis heute für ihr Recht kämpfen.

tags: Geschichte, Gesellschaft, Gewalt, Lateinamerika, Spielfilm

Darsteller: Vicente Quintero, Giovanny García, Vicente Peña, Rossana Hernández, Samantha Castillo

Credits

Drehbuch: Karin Valecillos

Kamera: Michell Rivas

Schnitt: Gustavo Rondón Córdova, Mariana Rodríguez

Produktionsdesign: Matías Tikas

Ton: Francisco Toro, Carlos García

Produzent*in: Marianela Illas, Rubén Sierra Salles

Produktion (Firma): Tumbarrancho Films, PelículasPrescindibles

Koproduzent: Alejandro Prieto

Koproduktion (Firma): Caja Negra

Weltvertrieb: FiGa Films

Regie: Rober Calzadilla

Biografie

Rober Calzadilla arbeitet als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Er studierte an der Juana Sujo School of Performing Arts und der Central University of Venezuela School of the Arts. Mit EL PAÍS DE ABRIL (2013) legte er seinen ersten mittellangen Film vor, bevor mit EL AMPARO 2016 sein Spielfilmdebüt folgte.