ZÜNDSCHNÜRE
Filmfest 2017

Altersfreigabe

Eine kleine Stadt im Bergischen Land gegen Ende des zweiten Weltkriegs: Die Arbeiterkinder Fänä, Sygga, Viehmann und Zünder, ihre Väter allesamt überzeugte Kommunisten oder Sozialdemokraten, entweder an der Front oder im Konzentrationslager, leisten gemeinsam und vor nichts zurückschreckend Widerstand gegen die Nazis vor Ort.

tags: Familie, Geschichte, Jugend/Coming of Age, Politik, Spielfilm

Darsteller: Michael Olbrich, Bettina Porsch, Thomas Visser, Kurt Funk, Tilli Breidenbach, Hans Beerhenke, Werner Eichhorn, Tana Schanzara, Hildegard Wensch, Erich Kleiber, Burkhard Driest u.a.

Credits

Drehbuch: Burkhard Driest

Originalvorlage: Franz Josef Degenhardt

Kamera: Frank Brühne

Schnitt: Marie-Anne Naumann

Musik: Franz Josef Degenhardt

Produktionsdesign: Wolfgang Schünke, Günther Naumann

Kostüme: Brigitte Scholz

Ton: Gerhard Trampert

Produzent*in: Wolf-Dietrich Brücker

Produktion (Firma): Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Regie: Reinhard Hauff

Biografie

Reinhard Hauff wurde 1939 als Sohn eines Regierungsdirektors in Marburg geboren. Für das Literatur- und Soziologie-Studium kam er nach München, wo er sehr schnell beim Fernsehen landete. Geprägt von seinem berühmten Mentor, dem Show-Regisseur Michael Pfleghar, machte Hauff ab 1964 zunächst Unterhaltungssendungen bei der Bavaria Atelier GmbH. Aber eigentlich wollte auch immer zum Film: Ab 1968 drehte er Dokumentationen, Fernsehspiele und Kinofilme und gründete 1974 gemeinsam mit Volker Schlöndorff und Eberhard Junkersdorf die Produktionsfirma BIOSKOP-FILM. Es folgten zahlreiche Spielfilme, unter anderem der Gerichtsfilm STAMMHEIM – BAADER-MEINHOF VOR GERICHT, der Hauff 1986 einen Goldenen Bären auf der Berlinale einbrachte. 1993 zog sich langsam aus dem aktiven Filmemachen zurück und prägte bis 2005 als Direktor der Deutschen Film und Fernsehakademie in Berlin den Nachwuchs. Reinhard Hauff lebt mit seiner Frau in München.