PAULE PAULÄNDER
Filmfest 2017

Altersfreigabe

Die Pauländers, Kleinbauern, von der Agrarindustrie gegängelt und unterdrückt, kämpfen um ihr Überleben. Der 15-jährige Paule leidet unter der Tyrannei seines Vaters, der, hoffnungslos verschuldet und im Angesicht eines sicheren Ruins seinen Frust an den Sohn weitergibt, ihn prügelt und schikaniert. Paule Pauländer kann fliehen, aber er scheitert auf seinem Weg in die Freiheit und kehrt nach Hause zurück, wo ihn ein Desaster erwartet.

tags: Familie, Gewalt, Jugend/Coming of Age, Spielfilm

Darsteller: Manfred Reiss, Manfred Gnoth, Katharina Tüschen, Angelika Kulessa, Rolf Zacher, Heinz Hürländer

Credits

Drehbuch: Burkhard Driest

Kamera: Jürgen Jürges

Schnitt: Inez Regnier

Musik: Richard Palmer-James

Produktionsdesign: Will Kley

Kostüme: Barbara Grupp

Ton: Gerhard Birkholz

Produzent*in: Eberhard Junkersdorf

Produktion (Firma): Bioskop-Film GmbH

Regie: Reinhard Hauff

Redakteur: Wolf-Dietrich Brücker

TV-Sender: Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Biografie

Reinhard Hauff wurde 1939 als Sohn eines Regierungsdirektors in Marburg geboren. Für das Literatur- und Soziologie-Studium kam er nach München, wo er sehr schnell beim Fernsehen landete. Geprägt von seinem berühmten Mentor, dem Show-Regisseur Michael Pfleghar, machte Hauff ab 1964 zunächst Unterhaltungssendungen bei der Bavaria Atelier GmbH. Aber eigentlich wollte auch immer zum Film: Ab 1968 drehte er Dokumentationen, Fernsehspiele und Kinofilme und gründete 1974 gemeinsam mit Volker Schlöndorff und Eberhard Junkersdorf die Produktionsfirma BIOSKOP-FILM. Es folgten zahlreiche Spielfilme, unter anderem der Gerichtsfilm STAMMHEIM – BAADER-MEINHOF VOR GERICHT, der Hauff 1986 einen Goldenen Bären auf der Berlinale einbrachte. 1993 zog sich langsam aus dem aktiven Filmemachen zurück und prägte bis 2005 als Direktor der Deutschen Film und Fernsehakademie in Berlin den Nachwuchs. Reinhard Hauff lebt mit seiner Frau in München.