MARIE ANTOINETTE
Filmfest 2017

Altersfreigabe

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14 Jahre ist Maria Antonia alt, als sie den französischen Thronfolger Louis Auguste heiratet. Die groteske Etikette am prunkvollen Hof von Versailles irritiert die Österreicherin, das Getuschel um den fehlenden Nachwuchs nimmt mit den Jahren feindselige Züge an. Als ihr Mann nach dem Tod seines Großvaters als Louis XVI. den Thron besteigt, gibt Marie Antoinette sich noch hemmungsloser dem Luxus hin. Abgeschieden in ihrer hermetisch abgeriegelten Welt, nimmt sie nicht wahr, dass Frankreich brodelt – und dass ihr endlich geborener Sohn keinen Thron mehr haben wird, den er besteigen könnte.

tags: Einsamkeit, Geschichte, Luxus, Spielfilm

Darsteller: Kirsten Dunst, Jason Schwartzman, Rip Torn, Asia Argento, Judy Davis

Credits

Drehbuch: Sofia Coppola

Kamera: Lance Acord

Schnitt: Sarah Flack

Musik: Dustin O’Halloran

Produktionsdesign: K.K. Barrett

Kostüme: Milena Canonero

Ton: Richard Beggs

Produzent: Sofia Coppola, Ross Katz

Koproduzent: Callum Greene

Produktion (Firma): American Zoetrope

Koproduktion (Firma): Columbia Pictures Corporation

Verleih: Park Circus Ltd.

Regie: Sofia Coppola

Biografie

Sofia Coppola wurde 1971 in New York City als Tochter von Eleanor und Francis Ford Coppola geboren. Einige Wochen nach ihrer Geburt besetzte ihr Vater sie in der Rolle eines – männlichen – Babys in einer Taufszene von DER PATE (1972). Sie stand auch in späteren Jahren immer wieder vor der Kamera, etwa für PEGGY SUE HAT GEHEIRATET (1986) oder STAR WARS: EPISODE 1 – DIE DUNKLE BEDROHUNG (1999). Vor allem aber ist sie als Regisseurin bekannt, die stets auch ihre eigenen Drehbücher verfasst. Sie debütierte 1999 mit THE VIRGIN SUICIDES, ihr Durchbruch gelang ihr mit der melancholischen Komödie LOST IN TRANSLATION (2003), der ihr sowohl einen Golden Globe als auch einen Oscar für das Beste Drehbuch einbrachte. SOMEWHERE gewann 2010 den Goldenen Löwen auf dem Filmfestival von Venedig. In ihren Arbeiten beschäftigt Sofia Coppola sich häufig mit glitzernden Oberflächen, hinter denen emotionale Leere gähnt – und mit der heimlichen Einsamkeit der Reichen und Schönen. Das FILMFEST MÜNCHEN widmet ihr 2017 eine Retrospektive.