FOXTROT
Filmfest 2018

Ein Codebegriff und ein Tanz: Die Schritte des Foxtrotts sind ganz einfach, sie schicken die Tänzer allerdings immer zum Ausgangspunkt zurück. Nicht voran geht es im Konflikt mit den Israelis und den Palästinensern, und auf grausige Weise treten auch Michael und Daphne Feldmann auf der Stelle. Ihr Sohn Jonathan sei ums Leben gekommen, sagen ihnen Militärangehörige. Er hat Dienst geschoben an einem Außenposten, einem surrealen Mikrokosmos, wo die Straßensperre so oft für Kamele wie tatsächlich für Autos angehoben werden muss. Eines Tages löste sich dort ein Schuss. Samuel Maoz‘ Skizze einer absurden, tödlichen Stagnation gewann den Silbernen Löwen beim Festival von Venedig.

tags: Kulturkonflikt, Politik, Spielfilm, Tod, Trauer/Trauma

Darsteller: Lior Ashkenazi, Sarah Adler, Yonatan Shiray, Gefen Barkai

Credits

Drehbuch: Samuel Maoz

Kamera: Giora Bejach

Schnitt: Arik Lahav Leibovich, Guy Nemesh

Musik: Ophir Leibovich, Amit Poznansky

Produktionsdesign: Arad Sawat

Kostüme: Hila Bargiel

Ton: Samuel Cohen, Alex Claude

Produzent*in: Michael Weber, Viola Fügen, Eitan Mansuri, Marc Baschet, Cedomir Kolar, Michel Merkt

Produktion (Firma): Spiro Films, Pola Pandora, A.S.A.P. Films KNM

Koproduzent: Jonathan Dowek, Jamal Zeinal Zade, Meinolf Zurhorst, Olivier Père, Rémi Burah, Dan Wechsler, Jim Stark

Koproduktion (Firma): Bord Cadre Films, Arte France Cinéma

Weltvertrieb: The Match Factory

Verleih: NFP marketing & distribution GmbH

Regie: Samuel Maoz

Biografie

Samuel Maoz, geboren 1962 in Tel Aviv, erhielt im Alter von 13 Jahren eine 8mm-Kamera und war fortan dem Filmemachen verfallen. Er nahm als Zwanzigjähriger am Libanon-Krieg der israelischen Armee teil und absolvierte im Anschluss eine Ausbildung als Kameramann, drehte Dokumentarfilme und arbeitete als Produktionsdesigner. Sein erster Spielfilm LEBANON, der die verengte Perspektive einer Panzerbesatzung einnimmt, gewann 2009 den Goldenen Löwen beim Festival von Venedig.