MATAR A JESÚS
Filmfest 2018

Paula muss mitansehen, wie ihr Vater, ein politisch engagierter Soziologieprofessor, auf offener Straße in Medellín erschossen wird. Sie hofft auf die Polizei, wartet auf Fahndungserfolge. Vergeblich – obwohl Paula den Attentäter erkannt hat. Dann bringt eine zufällige Begegnung sie und den Mörder zusammen. Sie lässt sich scheinbar auf seine Flirtversuche ein und folgt seinen Spuren in eine Welt, die nur ein paar Straßen entfernt liegt und in der sich für sie als behütetes Bürgerkind doch scheinbar ein anderes Universum entfaltet. Paula fühlt Abscheu und Faszination. Sie will Rache – und öffnet sich doch mehr und mehr der Welt des Killers: so wie auch die Regisseurin selbst, die in diesem Film ihre eigene, reale Geschichte verarbeitet.

tags: Lateinamerika, Rache, Spielfilm, Stadt, Verbrechen/Mord

Darsteller: Natasha Jaramillo, Giovanny Rodríguez, Camilo Escobar, Carmenza Cossio, Juan Pablo Trujillo

Credits

Drehbuch: Laura Mora, Alonso Torres

Kamera: James L. Brown

Schnitt: Leandro Aste

Musik: Sebastián Escofet

Produktionsdesign: Iris Ocampo

Kostüme: Ana María Acosta

Ton: Guido Berenblum, Carlos Lopera “Chubby

Produzent*in: Diego F. Ramírez

Produktion (Firma): 64 A Films

Koproduzent: Alex Zito, Juan Pablo García, Ignacio Rey, Maja Zimmermann

Koproduktion (Firma): AZ Films

Weltvertrieb: Latido Films

Regie: Laura Mora

Biografie

Laura Mora kam in Medellín zur Welt. 2002 wurde ihr Vater ermordet, und sie verließ bald darauf Kolumbien, um Film in Melbourne zu studieren. Sie inszenierte zwei Kurzfilme in Australien und arbeitete als Regieassistentin bei Werbefilmproduktionen. 2011 drehte sie, wiederum in Medellín, den Kurzfilm SALOMÉ mit Laiendarstellern. Im Folgejahr war sie als Regisseurin an der preisgekrönte Serie ESCOBAR, EL PATRÓN DEL MAL beteiligt. 2014 drehte sie den Politthriller ANTES DEL FUEGO.