THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE
Filmfest 2018

Der zynische Werbefilmer Toby lernt einen alten spanischen Schuhmacher kennen, der sich für Don Quixote hält. Sie erleben eine Reihe absurder Abenteuer, in deren Verlauf Toby sich den tragischen Auswirkungen eines Films stellen muss, den er in seiner Jugend gedreht hat – ein Film, der die Hoffnungen und Träume eines kleinen spanischen Dorfes für immer verändert hat. Kann Toby das Getane je wieder gut machen und so zu seiner Menschlichkeit zurückfinden? Kann Don Quixote seinen Wahn bezwingen und seinen nahenden Tod verhindern? Oder wird etwa die Liebe alle Grenzen überwinden?

tags: Filmemachen, Humor, Literatur, Spielfilm

Darsteller: Adam Driver, Jonathan Pryce, Stellan Skarsgård, Olga Kurylenko, Joana Ribeiro

Credits

Drehbuch: Terry Gilliam, Tony Grisoni

Kamera: Nicola Pecorini

Schnitt: Teresa Font, Lesley Walker

Musik: Roque Baños

Produktionsdesign: Benjamín Fernández

Kostüme: Lena Mossum

Ton: Andre Jacquemin Amps, Pierre Mertens, Thomas Gauder

Produzent*in: Mariela Besuievsky, Gerardo Herrero, Amy Gilliam, Grégoire Melin, Sébastian Delloye

Produktion (Firma): Alacran Pictures, Tornasol Production, Kinology, Entre Chien et Loup, Ukbar Filmes, El Hombre Que Mató a Don Quijote AIE, Carisco Producciones AIE

Koproduzent: Pandora da Cunha Telles, Pablo Iraola

Koproduktion (Firma): Recorded Picture Company

Weltvertrieb: Kinology

Verleih: Concorde Filmverleih GmbH

Regie: Terry Gilliam

Biografie

Terrence Vance Gilliam wurde 1940 in Minneapolis geboren. Er hat Politikwissenschaft am Occidental College in Los Angeles studiert und wurde als Mitbegründer der Komiker-Truppe Monty Python berühmt, für die er anfangs die bizarren Animationen schuf. Seit 1973 ist er mit der Maskenbildnerin Margaret Weston verheiratet. Sein erster Realfilm war DIE RITTER DER KOKOSNUSS (1975), den er gemeinsam mit Terry Jones inszenierte, gefolgt von JABBERWOCKY (1977) und TIME BANDITS (1981). Mit BRAZIL schuf er 1985 eine knallig bunte Dystopie; auch TWELVE MONKEYS (1995) und THE ZERO THEOREM (2013), der auf dem FILMFEST MÜNCHEN zu sehen war, malten die Zukunft, wenngleich in noch düstereren Farben, aus. Gilliam gilt als einer der weltweit renommiertesten Experten für anti-realistisches Kino. Er hat die britische Staatsbürgerschaft angenommen.