DESLEMBRO

Joana lebt mit ihrer Familie in Paris. Als die brasilianische Regierung 1979 ein Amnestiegesetz erlässt, das politischen Aktivisten die Rückkehr ins Land erlaubt sowie jenen, die während der Junta diverse Menschenrechte verletzten, Straffreiheit garantiert, ziehen sie gemeinsam, gegen Joanas Willen, nach Rio de Janeiro. Dort wurde sie geboren, dort verschwand ihr Vater, der in der Militärdiktatur involviert war. Erinnerungen an ihre brüchige Kindheit kommen hoch, Imagination und Realität verschwimmen. Kann Joana ihr Leben im Hier und Jetzt befreit weiterleben?

tags: Erinnerungen, Jugend/Coming of Age, Lateinamerika, Politik, Spielfilm

Darsteller: Jeanne Boudier, Eliane Giardini, Sarah Antunes, Hugo Abranches, Marcio Vito

Credits

Drehbuch: Flávia Castro

Kamera: Heloísa Passos

Schnitt: François Gédigier, Flavia Castro

Produktionsdesign: Ana Paula Cardoso

Kostüme: Renata Russo

Ton: Edson Secco

Produzent: Walter Salles, Flavia Castro, Gisela Camara

Produktion (Firma): VideoFilmes, Tacacá Filmes, FlauK Filmes

Koproduktion (Firma): Globo Filmes, Canal Brasil, Telecine, Imovision

Weltvertrieb: Loco Films

Regie: Flavia Castro

Biografie

Flávia Castro ist eine brasilianische Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. Sie wurde 1965 in Brasilien geboren, wuchs jedoch im Exil auf. Als Regieassistentin arbeitete sie mit Regisseuren wie Richard Dindo und Philippe Grandrieux, als Drehbuchautorin mit Eduardo Escorel, Roberto Berliner und Vicente Amorim zusammen. Ihr Werk changiert zwischen Fiktion und Dokumentarfilm. DIARY, LETTERS, REVOLUTIONS (2011) war ihr erster Dokumentarfilm, DESLEMBRO (2018) ist ihr Spielfilmdebüt.

Vorstellungen

Dienstag, 02.07.2019, 15:00 Uhr (96 Min.)
Filmmuseum
Donnerstag, 04.07.2019, 20:30 Uhr (96 Min.)
Münchner Freiheit 3

Q&A nach dem Film

Freitag, 05.07.2019, 16:00 Uhr (96 Min.)
Rio 2

Q&A nach dem Film