DIE NEUE ZEIT

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1963 in New York: In seinem Apartment trifft Walter Gropius auf die Journalistin Stine Branderup. Der international erfolgreiche Gropius, inzwischen 80 Jahre alt und seit 1944 amerikanischer Staatsbürger, blickt auf ein bewegtes Leben als Architekt zurück. Doch Branderup beschuldigt ihn, die Frauen am Bauhaus unterdrückt zu haben. Gropius wehrt sich gegen den Vorwurf. Er erzählt ihr von den Anfangsjahren des Staatlichen Bauhaus, von den Erneuerungen in Kunst und Gesellschaft und von Dörte Helm, einer ihm nahestehende Studentin am Bauhaus, die sich jeglichen Einschränkungen widersetzte und mit seiner Unterstützung ihren Weg ging. Die alte, konservative Bürgerschaft hingegen stand der Entwicklung am Bauhaus zunächst mit Misstrauen, dann mit offener Ablehnung gegenüber. Die sechsteilige Serie wird als „Binge-Watching-Session“ am Stück (mit 30 Minuten Pause) in drei Sälen in der ASTOR LOUNGE im ARRI gezeigt.

tags: Geschichte, Gesellschaft, Kunst, Liebe, Serie

Darsteller: August Diehl, Anna Maria Mühe, Trine Dyrholm, Valerie Pachner, Ludwig Trepte

Credits

Drehbuch: Lars Kraume, Judith Angerbauer

Kamera: Jens Harant

Schnitt: Barbara Gies, Jens Klüber

Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas

Produktionsdesign: Olaf Schiefner

Kostüme: Esther Walz

Ton: Patrick Veigel, Stefan Soltau, Tobias Fleig

Produzent: Thomas Kufus

Koproduzent: Oliver Berben, Peter Nadermann

Produktion (Firma): zero one film GmbH

Koproduktion (Firma): Constantin Television GmbH, Nadcon Film GmbH

Weltvertrieb: Beta Film

Regie: Lars Kraume

Redakteur: Elke Müller (Olaf Grunert, Andreas Schreitmüller für ARTE)

TV-Sender: ZDF

Biografie

Lars Kraume wurde am 1973 in Chieri, Italien, geboren und wuchs in Frankfurt a.M. auf. Nach dem Abitur arbeitete er zunächst als Assistent verschiedener Fotografen. 1992 drehte er mit 3:21 seinen ersten Kurzfilm und bewarb sich damit an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) in Berlin. Kraumes studentischer Kurzfilm LIFE IS TOO SHORT TO DANCE WITH UGLY WOMEN (1996) erhielt beim Internationalen Filmfestival in Turin den Preis für den besten Kurzfilm. Sein dffb-Abschlussfilm DUNCKEL wurde 1998 mit dem Adolf-Grimme-Preis für die Beste Regie ausgezeichnet. Im Jahr 2001 stellte er mit VIKTOR VOGEL sein Kinodebüt vor. Es folgten verschiedene Fernseharbeiten, darunter die preisgekrönte Serie KDD-KRIMINALDAUERDIENST im ZDF und mehrere Folgen der ARD-Reihe TATORT. 2005 kam der halbdokumentarische Spielfilm KISMET – WÜRFEL DEIN LEBEN ins Kino, gefolgt von dem ebenfalls halbdokumentarischen Spielfilm KEINE LIEDER ÜBER LIEBE, der seine Premiere im Panorama der Berlinale 2005 hatte. Kraumes nächster Langfilm, das Schuldrama GUTEN MORGEN, HERR GROTHE, wurde im Panorama der Berlinale 2007 uraufgeführt und mit dem Deutschen Fernsehpreis für die Beste Regie und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Ebenfalls 2007 gründete er gemeinsam mit Frank Döhmann, Matthias Glasner und Jürgen Vogel die Produktionsfirma Badlands Film, die seinen nächsten Kinofilm DIE KOMMENDEN TAGE im Jahr 2010 produzierte. 2012 verließ Kraume Badlands Film, um sich wieder stärker auf seine Arbeit als Autor zu konzentrieren. Im Februar 2013 hatte sein Film MEINE SCHWESTERN Premiere im Panorama der Berlinale. DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER wurde 2015 auf dem Filmfestival in Locarno uraufgeführt und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2016. Es folgten der Fernsehfilm FAMILIENFEST sowie das TV-Event TERROR – IHR URTEIL, das für große Aufmerksamkeit sorgte. Kraumes letzter Kinofilm DAS SCHWEIGENDE KLASSENZIMMER hatte seine Premiere 2018 auf der Berlinale und wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Films ausgezeichnet.

Vorstellungen

Freitag, 28.06.2019, 17:00 Uhr (300 Min.)
ASTOR Event