WASSER FÜR CANITOGA

Altersfreigabe

Viele Male hätte das Wasserleitungsprojekt im kanadischen Canitoga bereits fertiggestellt werden sollen, doch immer wieder machten Sabotageakte dieses Vorhaben zunichte. So auch im Frühjahr 1905, als eine zu große Sprengladung den Weiterbau verhindert. Ingenieur Oliver Montstuart kann dem Schuldigen dabei zwar auf die Spur kommen, gerät dadurch jedoch selbst in Gefahr. Zumal die Probleme damit nicht vorbei sind, denn irgendjemand zieht im Hintergrund die Strippen und ist bereit, den Bau um jeden Preis zu verhindern… Der frisch restaurierte Abenteuerfilm aus dem Jahr 1939 war einer der teuersten Filme zur Zeit des Nationalsozialismus und orientierte sich mit seiner actionreichen Geschichte an internationalen Vorbildern. Die Murnau Stiftung hat diesen Klassiker frisch restauriert, vor der Aufführung gibt es eine Einführung zum Prozess der Restaurierung.

tags: Abenteuer, Geschichte, Verbrechen/Mord, Spielfilm, Western

Darsteller: Hans Albers, Charlotte Susa, Peter Voss, Hilde Sessak, Josef Sieber

Credits

Drehbuch: Walter Zerlett-Olfenius

Originalvorlage: Hans José Rehfisch

Kamera: Franz Koch, Josef Illig

Musik: Peter Kreuder

Ton: Karl-Albert Keller

Produzent: Carl Wilhelm Tetting

Produktion (Firma): Bavaria Filmkunst GmbH

Weltvertrieb: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Verleih: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Regie: Herbert Selpin

Biografie

Herbert Selpin wurde 1902 in Berlin geboren. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium arbeitete er zunächst als Volontär bei der Ufa, danach in verschiedenen Positionen bei der Berliner Filmproduktionsgesellschaft Fox-Europa. Sein Regiedebüt gab er 1931 mit CHAUFFEUR ANTOINETTE, einem Film über eine junge Witwe, die eine sportliche Wette mit einem Spekulanten eingeht. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten drehte Selpin in den 1930ern und 40ern eine Reihe von Propagandafilmen, aber auch diverse Historien- und Abenteuerfilme. Seinen letzten Film TITANIC (1943) konnte er nicht mehr selbst fertigstellen, da er zuvor aufgrund kritischer Äußerungen zum Krieg und der Wehrmacht in Ungnade gefallen war und im Gefängnis erhängt aufgefunden wurde.

Vorstellungen

Donnerstag, 04.07.2019, 17:00 Uhr (120 Min.)
Filmmuseum

Q&A nach dem Film