HUGH HEFNER'S AFTER DARK: SPEAKING OUT IN AMERICA

Altersfreigabe

Hugh Hefner, der steht in Zeiten von #MeToo eigentlich für überholte Frauenbilder. Dabei zeigte sich der umstrittene Gründer des Playboy in anderer Hinsicht überaus progressiv. In seinen beiden TV-Shows PLAYBOY’S PENTHOUSE (59/60) und PLAYBOY AFTER DARK (69/70) ließ er Größen des Showbiz jeder Hautfarbe gleichberechtigt auftreten und diskutierte mit ihnen bei einem gemütlichen Drink über gesellschaftliche und politische Entwicklungen. Denn schon damals war er sich der Macht der Bilder bewusst und nutzte diese, um sich für Diversität starkzumachen – was nicht bei allen auf Gegenliebe stieß. Ein Cocktail aus mitreißenden Auftritten, intimen Einblicken und leidenschaftlichen Debatten.

tags: Dokumentarfilm, Geschichte, Gesellschaft, Musik, Porträt

Mit: Smokey Robinson, Nina Simone, Taj Mahal, Whoopi Goldberg, Sammy Davis Jr

Credits

Drehbuch: Brigitte Berman, Victor Solnicki

Kamera: Simon Ennis

Schnitt: Brigitte Berman, Lee Cochran

Ton: Daniel Pellerin

Produzent: Victor Solnicki, Brigitte Berman, Dan Peel

Produktion (Firma): Qualicum Film Productions Inc.

Regie: Brigitte Berman

Biografie

Brigitte Berman wurde 1952 in Frankfurt am Main geboren. Die Deutsch-Kanadierin studierte Englisch und Film an der Queen’s University in Kingston und begann im Anschluss, an der Canadian Broadcasting Corporation zu arbeiten. Im Laufe der Jahre drehte sie über 100 Dokumentarfilme. Zu den bekanntesten zählen das mit einem Oscar aufgezeichnete ARTIE SHAW: TIME IS ALL YOU’VE GOT (1986) über den gleichnamigen Jazz-Klarinettisten, und HUGH HEFNER: PLAYBOY, ACTIVIST AND REBEL (2009), der auf über 25 Filmfestivals lief und wie ihr neuester Film HUGH HEFNER’S AFTER DARK: SPEAKING OUT AMERICA schon einmal das Leben und Wirken des kontroversen Verlegers beleuchtet hat.

Vorstellungen

Mittwoch, 03.07.2019, 21:30 Uhr (101 Min.)
ASTOR Club Kino

Q&A nach dem Film

Freitag, 05.07.2019, 17:30 Uhr (101 Min.)
Filmmuseum

Q&A nach dem Film