SANTIAGO, ITALIA

Chile, 1973: General Augusto Pinochet hat gerade den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende gestürzt, viele Menschen sind auf der Flucht. Einige Hundert haben Glück und finden in der Folgezeit Zuflucht in der italienischen Botschaft in Santiago. Aber wie haben sie die dramatischen Stunden erlebt, als sich ihre Heimat von einem Tag zum nächsten in eine Diktatur verwandelte? Und welche Gefühle verbinden sie mit der Zeit, mehr als 40 Jahre später? Während historische Aufnahmen an einen Wendepunkt in der Geschichte des südamerikanischen Landes erinnern, bringen Betroffene die damaligen Ereignisse aus erster Hand näher – ein historisches und doch präsentes Plädoyer für Zusammenhalt mit Menschen in Not.

tags: Dokumentarfilm, Erinnerungen, Geschichte, Krise/Revolution, Lateinamerika

Credits

Drehbuch: Nanni Moretti

Kamera: Maura Morales Bergmann

Schnitt: Clelio Benevento

Ton: Boris Herrera Allende, Alessandro Zanon

Produzent: Nanni Moretti

Koproduzent: Jean Labadie, Gabriela Sandoval, Carlos Nuñez

Produktion (Firma): Sacher Film, Le Pacte, Storyboard Media

Koproduktion (Firma): Rai Cinema

Weltvertrieb: Le Pacte

Regie: Nanni Moretti

Biografie

Nanni Moretti wurde 1953 in Bruneck, Südtirol, geboren. 1973 schrieb er sich für den Studiengang „DAMS“ (danza, arte, musica e spettacolo) an der Universität Bologna ein und begann, erste Kurzfilme zu drehen. 1976 entstand sein erster Langfilm ICH BIN EIN AUTARKIST. Sein zweiter Film, die Komödie DIE NICHTSTUER (1978), machte ihn in seiner Heimat zum Star. Sieben Mal war er insgesamt im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes vertreten, zuletzt 2015 mit der Tragikomödie MIA MADRE über eine Regisseurin in der Krise.

Vorstellungen

Samstag, 29.06.2019, 14:00 Uhr (80 Min.)
ASTOR Club Kino
Sonntag, 30.06.2019, 17:00 Uhr (80 Min.)
HFF Kino 1
Freitag, 05.07.2019, 20:00 Uhr (80 Min.)
Atelier 1