EVITA

Altersfreigabe

Bevor Eva Duarte als First Lady Argentiniens gefeiert wurde, deren früher Tod dann von einer ganzen Nation schmerzlich beweint wurde, musste sie einen langen Weg gehen. Als uneheliches Kind geboren zog sie schon mit 15 Jahren nach Buenos Aires. Dort schlug sie sich als Model, Radiomoderatorin, Schauspielerin und Geliebte einflussreicher Männer durch, bis sie das Schicksal in die Arme des Generals und späteren argentinischen Präsidenten Juan Perón führte. An der Seite ihres späteren Mannes setzte sich Evita – wie sie liebevoll vom Volk genannt wurde – für die Bedürfnisse der Armen ein, ermöglichte 1951 das Frauenwahlrecht in Argentinien und ebnete den Weg für Juan Perón zum Staatsoberhaupt. Diese Geschichte und die darauf beruhende Rock-Oper von Andrew Lloyd Webber verfilmte Regisseur Alan Parker als Musical mit Pop-Ikone Madonna als Evita. Antonio Banderas schlüpfte dafür in die Rolle des Revolutionärs Che Guevara, der als Erzähler durch das denkwürdige Porträt der argentinischen Ikone leitet, obwohl sich die beiden im wahren Leben nie begegnet sind.

tags: Beziehung, Geschichte, Musik, Politik, Spielfilm

Darsteller: Antonio Banderas, Madonna, Jonathan Pryce, Jimmy Nail

Credits

Drehbuch: Alan Parker, Oliver Stone

Kamera: Darius Khondji

Schnitt: Gerry Hambling

Produzent: Alan Parker, Robert Stigwood, Andrew G. Vajna

Produktion (Firma): Hollywood Pictures

Regie: Alan Parker

Biografie

Alan Parker wurde 1944 in London geboren. Zunächst arbeitete er als Werbefilmer und gründete seine eigene Produktionsfirma, die später auch seine eigenen Filme produzierte. Für Spielfilmen wie 12 UHR NACHTS – MIDNIGHT EXPRESS (1978) war er mehrfach für den Oscar nominiert. Für MISSISSIPPI BURNING – DIE WURZEL DES HASSES (1988) erhielt er einen für die beste Kamera. Zudem gewann er mehrere Britische Academy Film Awards, u.a. für BUGSY MALONE (1976). In seinem Schaffen legte er sich nie auf eine bestimmte Richtung fest und drehte Filme quer durch die Genres, vom Musical EVITA (1996), über das Drama DIE ASCHE MEINER MUTTER (1999) bis hin zur Komödie WILLKOMMEN IN WELLVILLE (1994). Im Jahr 2004 erhielt er den CineMerit Award des FILMFEST MÜNCHEN.

Vorstellungen

Samstag, 29.06.2019, 15:00 Uhr (134 Min.)
ASTOR ARRI Kino