THE CRY OF JAZZ

Altersfreigabe

Der halbdokumentarische Film von Regisseur Ed Bland feiert den Jazz in seiner vollen Wucht, zeigt Auftritte wichtiger Jazz-Künstler wie Sun Ra und John Gilmore in den schwarzen Vierteln des Chicago der 1960er Jahre und stellt dabei die identitätsstiftende Funktion des Jazz für die afroamerikanische Gemeinschaft heraus. Ein einzigartiges Zeitdokument.


Film restoration courtesy of Film Foundation

Außerdem in diesem Programm:
BUSH MAMA

tags: Dokumentarfilm, Geschichte, Kurzfilm, Musik, Spielfilm

Mit: George Waller, Dorothea Horton, Linda Dillon, Andrew Duncan, Sun Ra

Credits

Drehbuch: Ed Bland, Nelam Hill, Mark Kennedy, Eugene Titus

Kamera: Jonathan Chernoble, Hank Starr

Schnitt: Howard Alk

Musik: Ronnie Boykins, Eddie Higgins, Norman Leist, Julian Priester

Produzent: Edward Bland, Nelam Hill

Regie: Ed Bland

Biografie

Ed Bland wurde 1926 in Chicago als Sohn einer marxistisch geprägten Familie geboren. Schon in jungen Jahren wandte er sich der Musik zu. Zuerst fokussierte er sich auf das Spielen von Klarinette und Saxophon, sattelte jedoch bald auf das Komponieren eigener Stücke um. Nachdem er während des Zweiten Weltkriegs in der Navy gedient hatte, arbeitete er für das Plattenlabel Chess Records. Um seiner Leidenschaft, dem Jazz, und seinen Musikerfreunden ein Denkmal zu setzen, drehte er unter Mitarbeit vieler Freiwilliger THE CRY FOR JAZZ (1959). Der Film wurde ein großer Erfolg. Demgegenüber steht Blands THE AMERICAN HERO – ein Film, der es nicht einmal zu einer Veröffentlichung brachte, weshalb er sich wieder vollkommen auf die Musik konzentrierte. Bland kuratierte mehrere Musikreihen, u.a. für das Museum of Modern Arts, produzierte Platten von Künstlern wie Elvin Jones und Clark Terry und komponierte Stücke für Symphonieorchester. Er starb im Jahr 2013.

Vorstellungen

Montag, 01.07.2019, 22:30 Uhr (131 Min.)
Filmmuseum