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Wir produzieren Zukunft

Redaktion
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Zusammen mit dem BFI und dem FFF Bayern wird auf dem FILMFEST MÜNCHEN ein neues Netzwerk für internationale Koproduktionen geschaffen: die CineCoPro Conference

Wir produzieren Zukunft

Das FILMFEST MÜNCHEN, das British Film Institute (BFI) und der FilmFernsehFonds (FFF) Bayern setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und werden beim 39. FILMFEST MÜNCHEN (23.6.-2.7. 2022) eine Delegation von bis zu 20 Produzent:innen aus Großbritannien in München zur ersten CineCoPro Conference begrüßen.

Im Rahmen eines mehrtägigen gemeinsamen Programms soll eine neue Plattform für britisch-deutsche Koproduktion geschaffen werden, die einen Austausch über die Rahmenbedingungen und die infrastrukturellen Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern sowie Gelegenheiten zum intensiven und geschützten Netzwerken ermöglicht.

Im März 2022 veranstalteten das FILMFEST MÜNCHEN und die Evangelische Akademie Tutzing die vielbeachtete und vom FFF Bayern geförderte Tagung „Sehen und gesehen werden: Teilhabe im Film“.

„Bei unserer Tagung in Tutzing ist eine wirkliche Freundschaft mit den Kolleginnen des British Film Institute entstanden. Nicht nur haben mich ihre mutigen Initiativen im Bereich Diversität beeindruckt und inspiriert, sondern auch ihre Offenheit, mit uns über weitere gemeinsame Schritte nachzudenken“, so FILMFEST MÜNCHEN-Direktorin Diana Iljine.

„Dass wir nun gleich in diesem Sommer diese Freundschaft und Zusammenarbeit in eine neue Richtung lenken können, mit einem Thema, das uns beim FILMFEST MÜNCHEN seit Jahren beschäftigt, freut uns ungemein. Bereits 2019 konnten wir mit dem CineCoPro-Preis ein wichtiges Signal für internationale Koproduktionen senden. Und in diesem Jahr gehen wir dieses Thema gemeinsam mit dem FFF Bayern und dem British Film Institute an. Denn europäische Koproduktionen sind auch für die deutsche Filmlandschaft essenziell“, ergänzt Christoph Gröner, Künstlerischer Leiter des FILMFEST MÜNCHEN.

 

 

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Dorothee Erpenstein auf der Tagung in Tutzing (rechts) zusammen mit Initiatorin Julia Weigl

Neben der exemplarischen Vorstellung erfolgreicher Koproduktionen und einer Masterclass zum Thema „Writing across Borders“ steht auch eine vom FFF Bayern organisierte Besichtigung der neu eröffneten Penzing Studios nahe München auf der Agenda. Nähere Informationen zum Programm werden in Kürze auf der Website des FILMFEST MÜNCHEN veröffentlicht.

FFF-Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein: „Die Teilnahme des British Film Institute am Filmfest München 2022 zeigt, wie aus den Diskussionen über Diversität bei der FFF-geförderten Tagung in Tutzing der Wunsch nach weiteren zeitnahen Begegnungen gewachsen ist und zu mehr gemeinsamen Themen angeregt hat. Das war ein überaus produktiver Start; das britisch-deutsche Koproduktionstreffen im Rahmen des Festivals bildet die konsequente Fortsetzung für mehr internationale Zusammenarbeit. Das British Film Institute, das Filmfest München und der FFF Bayern zementieren damit die im März gebaute Brücke für die deutsche und britische Filmindustrie. Ich bin gespannt auf die Begegnungen und Gespräche im Juni!“

Mia Bays (Direktorin des BFI Film Fund), Melanie Hoyes (Industry Inclusion Executive beim BFI) und Agnieszka Moody (Head of Industry and International Policy beim BFI) präsentierten in Tutzing u.a. eine Keynote mit dem Titel „Creativity and Inclusion in Practice at the British Film Institute“ sowie die Best Case Study „A Creative Approach to Equality, Diversity and Inclusion“.

Bays und Moody sehen der neuen Initiative freudig entgegen: „Es geht darum, zusammenzukommen und zusammenzuarbeiten, denn das macht unsere Arbeit effektiver und erfolgreicher. Wieder in den Austausch zu gehen, weiter voneinander zu lernen. Es sind viele kleine Schritte, wie in Tutzing oder nun die nächsten beim FILMFEST MÜNCHEN, auf die wir beim BFI und beim FFF im Hinblick auf unsere Zusammenarbeit sowie auf zukünftige britisch-deutsche Koproduktion aufbauen werden.“

Das FILMFEST MÜNCHEN, das British Film Institute und der FilmFernsehFonds Bayern freuen sich darauf, die britischen Produzent:innen im Juni in München willkommen zu heißen.

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