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POP AYE
Der rasende Wandel, der die Welt erfasst und umwälzt, lässt einen Elefanten relativ kalt. Vielleicht klammert sich Thana, frisch geschasster Architekt aus Bangkok, deshalb so sehr an seinen Kindheitsbegleiter Pop Aye, den er einem Straßenhändler abkauft. Mit seinem schwergewichtigen Freund macht er sich auf den Weg in sein Heimatdorf – weg von dem Lärm, dem Stress und all dem Konkurrenzdruck der Metropole. Dass sich die Provinz dann als weniger romantisch entpuppt denn erhofft, gehört zu den vielen lebensnahen Beobachtungen, die der singapurischen Filmemacherin Kirsten Tan einen Drehbuchpreis in Sundance einbrachten.
BITTE BEACHTEN SIE: Die Vorstellung am 23. Juni wird im Original mit englischen Untertiteln gezeigt. Die Vorstellung am 24. Juni wird im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.
Meet the director

Kirsten Tan
Kirsten Tan wurde in Singapur geboren, lebte zwischenzeitlich in Südkorea und verkaufte T-Shirts auf einem Markt in Bangkok, bevor sie ihr Studium der Filmproduktion an der Tisch School of the Arts der New York University aufnahm. Ihre Kurzfilme wie 10 MINUTES LATER (2006), FONZI (2007) oder DAHDI (2014) waren auf zahlreichen internationalen Festivals zu sehen. Als Werbefilmregisseurin hat sie Clips für Marken wie Heineken, Giorgio Armani und Credit-Suisse gedreht.