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FOXTROT
Ein Codebegriff und ein Tanz: Die Schritte des Foxtrotts sind ganz einfach, sie schicken die Tänzer allerdings immer zum Ausgangspunkt zurück. Nicht voran geht es im Konflikt mit den Israelis und den Palästinensern, und auf grausige Weise treten auch Michael und Daphne Feldmann auf der Stelle. Ihr Sohn Jonathan sei ums Leben gekommen, sagen ihnen Militärangehörige. Er hat Dienst geschoben an einem Außenposten, einem surrealen Mikrokosmos, wo die Straßensperre so oft für Kamele wie tatsächlich für Autos angehoben werden muss. Eines Tages löste sich dort ein Schuss. Samuel Maoz‘ Skizze einer absurden, tödlichen Stagnation gewann den Silbernen Löwen beim Festival von Venedig.
Meet the director
Samuel Maoz
Samuel Maoz, geboren 1962 in Tel Aviv, erhielt im Alter von 13 Jahren eine 8mm-Kamera und war fortan dem Filmemachen verfallen. Er nahm als Zwanzigjähriger am Libanon-Krieg der israelischen Armee teil und absolvierte im Anschluss eine Ausbildung als Kameramann, drehte Dokumentarfilme und arbeitete als Produktionsdesigner. Sein erster Spielfilm LEBANON, der die verengte Perspektive einer Panzerbesatzung einnimmt, gewann 2009 den Goldenen Löwen beim Festival von Venedig.