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O QUE ARDE
Amador ist wieder frei, wurde aus dem Gefängnis entlassen, in dem er für Brandstiftung saß. Wirklich gewartet hat die Welt da draußen nicht auf den schweigsamen Mann jenseits der 40. Nur seine alte Mutter Benedicta ist ihm geblieben, die mit ihren drei Kühen ein zurückgezogenes Leben in einem kleinen Dorf in den galicischen Bergen im Nordwesten Spaniens führt. Doch dann bricht ein Feuer aus und droht, die gesamte Region zu verschlingen… In ruhigen Bildern und mit viel Gespür für den Zauber der Natur entführt uns das Drama in eine abgelegene Gegend, in der eine gleichermaßen eindrücklich schöne wie stets latent bedrohliche Natur zum Spiegel eines inneren Dramas von Liebe, Schmerz, Schuld und Einsamkeit wird. Oliver Laxes Film erhielt in Cannes den Preis der Jury in der Sektion Un Certain Regard.
Meet the director

Oliver Laxe
Oliver Laxe wurde als Sohn spanischer Emigranten 1982 in Paris geboren. Er studierte Film an der Universität Pompeu Fabra in Barcelona, bevor er nach London zog und erste Kurzfilme drehte. Sein Debütfilm TODOS VÓS SODES CAPITÁNS (FILMFEST MÜNCHEN 2010), ein Dokumentarfilm mit und über sozial benachteiligte Kinder in einem Heim, erhielt in Cannes den Fipresci-Preis. Auch sein zweiter Film MIMOAS (2016), den Laxe als religiösen Western bezeichnet, lief in Cannes und wurde mit dem Grand Prix Nespresso de la Semaine de la Critique ausgezeichnet.