Fritz-Gerlich-Preis

Der Fritz-Gerlich-Preis zeichnet seit 2012 ein Werk des zeitgenössischen Spiel- und Dokumentarfilms beim FILMFEST MÜNCHEN aus. Inhaltlich greift das jeweils ausgezeichnete Werk in couragierter Weise ein Thema auf, das publizistischen Niederschlag erfahren hat. Dabei gilt es dem Bemühen Fritz Gerlichs gerecht zu werden, Diktatur und Intoleranz Einhalt zu gebieten, sich für die Menschenwürde entschlossen und unbeirrbar einzusetzen und damit gegen alle Formen des totalitären Machtmissbrauchs, der Verfolgung und der Erniedrigung zu wenden. Unter den Gewinnern ist der internationale Erfolg       DAS MÄDCHEN WADJDA (2013) und der mutige Dokumentarfilm CITY OF GHOSTS (2017).

Der von der TELLUX-Beteiligungsgesellschaft mbH in München gestiftete Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und erinnert an den Münchener Publizisten Fritz Gerlich, geboren am 15. Februar 1883, ermordet am 30. Juni 1934 im KZ Dachau. Er hat als katholischer Christ aus Gewissensgründen schon früh mit beispielhaftem Mut die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten angeprangert und wurde nach deren Machtergreifung als einer der ersten Angehörigen des intellektuell und religiös geprägten Widerstands im KZ Dachau ermordet. Er war Herausgeber der Zeitschrift "Der gerade Weg".

Mehr Informationen über den Preisstifter TELLUX

 

2021

TOPSIDE

Regie: Celine Held & Logan George

2019

WHAT YOU GONNA DO WHEN THE WORLD'S ON FIRE?

STERNE ÜBER UNS

Regie: Roberto Minervini

Lobende Erwähnung (Regie: Christina Ebelt)

2018

OF FATHERS AND SONS

Regie: Talal Derki

2017

LAYLA M.

CITY OF GHOSTS

Regie: Mijke de Jong

Regie: Matthew Heineman

2016

FANNYS REISE

Regie: Lola Doillon

2015

DEN MENSCHEN SO FERN

Regie: David Oelhoffen

2014

A THOUSAND TIMES GOOD NIGHT

Regie: Erik Poppe

2013

DAS MÄDCHEN WADJDA

Regie: Haifaa Al-Mansour

2012

REVISION

Regie: Philip Scheffner